Biuletyn Informacji Publicznej  Pi±tek, 10 wrze¶nia 2010
 Imieniny obchodzi: Irma, Miko³aj, £ukasz
Mapa powiatu  | Powiat w obiektywie  | Kontakt  | Og³oszenia drobne  | Katalog Firm  | Stowarzyszenia
szukaj
Starostwo Powiatowe
Sprawy bie¿±ce
Prezentacja Powiatu
Informator
Trochê historii
Edukacja
Deutsch
English
Russian
Français
 
on line: 11 odwiedzin: 552637
 
Geschichte Landkreise

Die Geschichte des Krosnoer Landkreises

 

Landkreise, ähnlich den Landratsämtern entstanden bereits zum Ende des 13. Jahrhunderts. Anfangs waren es Verwaltungsbezirke, die den Gerichten unterstellt waren, doch mit der Zeit wurden es individuelle Verwaltungseinheiten. Die Funktion des Landrates nahm „der Ältere“ wahr, der aus dem Kreise des Adels gewählt wurde. Die im Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts entstandene Verwaltungsstruktur hielt sich auf polnischem Boden einige Jahrhunderte. Die Überlieferungen sagen nichts darüber aus, wie die Verwaltungsstruktur im Gebiet Krosno-Gubin beschaffen war.

Es ist bekannt, dass bereits im 12. Jahrhundert unter der Herrschaft von Boles³aw Wysoki das Krosnoer Kastell entstand, welches ein Muster für späteren Kreis darstellte. Es umfasste das Gebiet von der heutigen südwestlichen Grenze von Polen, dem Fluss Pliszka im Norden und dem Fluss O³obok im Osten. Der erste urkundlich erfasste Kastellan war Wis³aw (wie in einem Dokument vom Juni 1203 bezeugt).

Im Jahre 1482 wurde Krosno Odrzanskie infolge des Krieges um die Glogower Erbschaft zwischen den Erben – dem letzten Piastenherrscher auf Krosnoer Boden Henryk XI und dem brandenburgischen Kurfürsten Albrecht Achilles – auf Grundlage des Vertrages von Kamieniec Z±bkowicki Achilles zugeteilt. Das Gubiner Land gehörte im Jahre 1526 zur Tschechei und wurde in den zwanziger Jahren des17. Jahrhunderts ein Teil des sächsischen Staates Wettin. Aufgrund des Wiener Kongresses im Jahr 1815 traten Gubin und £u¿yce in den Bestand des preußischen Staates ein.

            Das Königreich Preußen entstand im Jahr 1701. Zu Beginn der Funktionalisierung des Staates organisierte er seine Verwaltung. Es wurden die Landratsämter ins Leben gerufen. Im Jahre 1787 entstanden die Kreistage. Aus drei Kandidaten wurde der Landrat gewählt, welcher der Kriegs- und Domänenkammer Küstrin unterstellt war. Die nächsten wichtigen Änderungen wurden Anfang des 19. Jahrhunderts vorgenommen. In den  Jahren  1808 – 1816 wurde  die Verwaltung auf allen Stufen reorganisiert. Im Jahre  1815 entstanden Provinzen und die Verwaltung der niedrigen Stufe – Regierungsbezirke.  Am 25. März 1816 entstanden Kreise, an deren Spitze Landräte standen. Sie waren der Behörde des Regierungsbezirkes unterstellt. Das gewählte Organ der Kreisverwaltung war der Kreistag und das Exekutivorgan das Landratsamt. An der Spitze der Behörde und der Abteilungen stand der vom König gewählte Landrat. Im Jahr 1816 entstand der Gubiner Kreis mit dem Landrat Ernst von Manteuffel und der Krosnoer Kreis mit dem Landrat Baron von Troschke.

            Beide Kreise erlebten das gleiche Schicksal wie die Brandenburger Provinz des Regierungsbezirkes Frankfurt an der Oder, dem sie unterstellt waren. Im Jahr 1867 wurden sie in den Norddeutschen Verband eingegliedert und gingen ab 1.1.1871 in den Bestand des Deutschen Reiches über. 1884 wurde der Stadtkreis Guben gebildet. Die Funktion des ersten Landrates hatte Erich Zweigert erfüllt. Im Jahr 1905 hatte der Landkreis Guben 43.833 Einwohner, der Landkreis Krosno 59.252 Einwohner und der Stadtkreis Guben 36.636 Einwohner. Zum ersten Landkreis gehörten im Jahre 1908 177 Gemeinden und Landgute, (Stadtgemeinde Fürstenberg an  der Oder), zum zweiten 152 (Gemeinden Krosno Odrzañskie, Bobrowice, Lubsko).

In der Zeit zwischen den Kriegen wurde der Name des Krosnoer Kreises vom Kreis Crossen an der Oder in Kreis Crossen (Oder) geändert und ab Januar 1939 wurde er von einem Kreis in einen Landkreis umstrukturiert.

 

             Mit dem zweiten Weltkrieg und dem Näher kommen der Front in den Jahren 1944/1945 wurden die nächsten Änderungen vorgenommen. Die Anzahl der Gemeinden und Landgute, die zu den Kreisen gehörten, wurde verringert. Die letzten Landräte in der Region waren: Erich Krüger (Kreis Crossen), Kreisleiter NSDAP Erich Schmiedicke (Stadtkreis Guben) und Ernst Kaempffe (Landkreis Guben).

 

Die Nähe der Oder und der Neiße, die letzten Barriere in Richtung Berlin, war der Grund für heftige Kämpfe in Gubin und Krosno. In Folge dessen erlitt die Region erhebliche materielle Verluste (60-90%).

Die Kriegsoperationen und großen Verluste, ein Mangel an klarer Kompetenz und in erster Linie die Tatsache, dass die behördlichen Aufgaben von den sowjetischen Kriegskommandanten ausgeübt wurden, erleichterte den ersten Siedlern und Verwaltungsorganisatoren nicht die Arbeit. Sowohl in Krosno Odrzañskie als auch in Gubin tauchte das Problem des Behördenzentrums auf. Es kamen Vertreter aus Posen, Wroc³aw  und Szczecin. Aufgrund des Beschlusses des Ministerrates vom 14. März 1945 fanden beide Städte im Bezirk Pomorze Zachodnie. Eine der Gruppen (Gruppe aus Legnica), die in Gubin große Verluste erlitten hatte, richtete ein Büro in Krosno Odrzañskie ein. An der Spitze stand Czes³aw Zalewski, der am 6. Juni die Entstehung des Krosnoer-Gubiner Kreises verkündete. Er ernannte sich auch zum Landrat. Diese Handlung war nicht legal, weil seit Mai der Posener Wojewode die Macht in diesem Gebiet ausübte. Im Zuge einer Inspektion, die am 31. Mai stattfand, vollzog der Vertreter des westpommerschen Bezirkes, ing. Józef Maciejewski, die Teilung der Funktion. Vom Posener Woiwoden wurde der Bevollmächtigte des Krosnoer Bezirkes,  Józef Kaseja, der spätere erste Krosnoer  Landrat   ernannt.

Es wurden  Industrie -, Lebensmittelversorgungs- und Handels- und allgemeine organisatorische Abteilungen eingerichtet und auch der Landkommisar und Polizeikommandant (Fähnrich Borkowski) berufen.

Zwei Wochen später gliederte der Wojewode zwei Kreise in die Posener Wojewodschaft ein. Offiziell wurde diese Entscheidung mit dem Ministerratsbeschluss vom 7.Juli 1945 (Monitor Polski 1945, Nr. 29 Pos. 77). Wie aus dem Posener Wojewodschaftsblatt hervorgeht, umfasste der Gubiner Kreis u.a. die Städte Gubin (Guben) und Fürstenberg/Oder, jetzt Eisenhüttenstadt, und 107 Landgemeinden. Ein Teil der Ortschaften aus dem genannten Gebiet befand sich im östlichen Teil Deutschlands. Der Krosnoer Kreis (wie im Dziennik geschrieben) umfasste drei Städte: Krosno, Lubsko und Bobrowice (welches in diesem Jahr sein Stadtrecht verloren hat) und 93 Gemeinden.

            Zu Beginn der Funktionalisierung der Kreise waren diese durch einen Mangel an finanziellen Mitteln für Aufbau und Versorgung und einem Mangel an qualifizierten Beamten gekennzeichnet.

            Im Hinblick auf die große Migration der Bevölkerung wurde empfohlen, das Landratsamt Tag und Nacht geöffnet zu halten und einmal im Monat war ein Tätigkeitsbericht an den Wojewoden zu liefern. Die Sache wurde durch die Tatsache des Aufenthaltes der deutschen Bevölkerung im Gebiet sowie den Befehl des Befehlshabers der polnischen Armee, der bestimmte Gebiete längs der Oder und Neiße ausschließlich als Niederlassung für Soldaten zuließ, nicht gerade erleichtert. Doch die Aufgaben wurden schnell bewältigt. Im März 1950 gab es die nächsten Veränderungen in der Funktionsweise der örtlichen Verwaltung.

Es wurden nach sowjetischem Vorbild Volksräte eingeführt und die Kreisämter aufgelöst. An der Spitze der Kreise standen die vorsitzenden Kreisvolksräte und das ausführende Organ war ein Präsidium. Die Räte wurden in Wahlen gewählt. Der erste Krosnoer Vorsitzende des Präsidiums war Jan Koleñczuk. Die beiden Kreise befanden sich in der neu gebildeten Wojewodschaft Zielonogórskie. Im Oktober 1954 wurde aufgrund einer Reform aus Teilen des Krosnoer Kreises (Lubsko, Górzyn), des Gubiner Kreises (Biecz, Mierków) und des Kreises ¯ary (Jasieñ, Brody) der neue Kreis, Lubsker Kreis.

            Im Dezember 1961 wurde der Gubiner Kreis aufgelöst. Gubin, Chlebowo und Wa³owice  wurden in den Kreis  Krosno eingegliedert und die übrigen Gemeinden in den Kreis Lubsko.

            Die nächsten großen Reformen wurden in den Jahren  1972 – 1975 eingeleitet. Dazu war die Veränderung der Verfassung unerlässlich. Die Entstehung der starken Gemeinden im Jahre 1972 führte zur Verkleinerung der Rolle der Kreise. Im Jahr 1973 wurde die Struktur der Kreisverwaltung geändert – die Arbeit auf dieser Stufe leitete der Kreisleiter (im Krosnoer Kreis erfüllte Jan Krompiewski diese Funktion). Die endgültige Auflösung der Kreise in der Volksrepublik Polen erfolgte aufgrund des Gesetzes vom 28. Mai 1975 (Gesetzblatt Nr.17, Pos.577), welches den zweistufigen Aufbau der Verwaltung am 1. Juni 1975 in Kraft setzte.   

            Im Jahr 1990 entstanden aufgrund der Verfügung des Vorsitzenden des Ministerratsamtes vom 1. August 1990 (Gesetz über die Bestimmung der Sitze und territoriale Wirkungsbereiche der Kreisämter, die die Grundlage zur Bildung der Kreisämter bildeten. Die Funktion des Leiters übte zum Beginn Jaros³aw Tyc, später Regina Olek aus. Aufgrund des Gesetzes vom 5. Juni 1998 (Gesetzblatt von 1998 Nr. 91,  Pos. und 578) wurde die dreistufige Einteilung der Selbstverwaltung eingeführt.

            Die ersten Kreistagswahlen gewann das Bündnis der Demokratischen Linken und der bisherige Leiter der Vertreter des Schulamtes, Wies³aw Mackowicz, wurde zum Landrat gewählt.

            Der Krosnoer Kreis entstand aus den folgenden Gemeinden: Stadt Gubin, Krosno Odrzañskie, Gubin, Bobrowice, Bytnica, Maszewo und D±bie. Der Kreis ist einer von 14 Kreisen der Wojewodschaft Lubuskie. Der Krosnoer Kreis hat eine Fläche von 1.391 km² und 56.325 Einwohner. Die Funktion des Landrates erfüllt Jacek Hoffmann.

 

Bearbeitete T. Struk

 

 

Die Geschichte des Krosnoer Landkreises   - VIDEO .AVI

 
«« wstecz
drukuj wy¶lij ten link




http://www.landkreis-spree-neisse.de/























http://spis.gov.pl



Lubuskie Centrum Obs³ugi Inwestora

Newsletter
Je¿eli jeste¶ zainteresowany otrzymywaniem maili z nowo¶ciami wpisz poni¿ej swój adres email.
dopisz
Kalendarz
Galeria
Copyright 2006 by Trol Intermedia. All rights reserved.